Einführung

Maßnahmen des internen Qualitätsmanagements dienen der systematischen Verbesserung des definierten Qualitätsniveaus in allen Bereichen. Sie kommen damit allen Bewohnern und deren Angehörigen zugute. Dadurch entsteht ein Vertrauen, dem wir stets gerecht werden wollen. Das Ev. Seniorenheim hält das Qualitätsmanagement-System „Diakonie-Siegel: Pflege vor. Dadurch werden alle Arbeitsprozesse auf einem hohen Qualitätsniveau festgelegt und ständig den Erfordernissen angepasst. Im Folgenden werden einige Beispiele des „Diakonie-Siegels: Pflege“ vorgestellt.

Kommunikation

Im Ev. Seniorenheim Albestraße sollen zum Wohle der Bewohnerinnen und deren Angehörigen die Mitarbeiterinnen alle benötigten Informationen erhalten und weitergeben. Dieser Austausch innerhalb der Mitarbeiterschaft und mit den Bewohnern und Angehörigen ist durch eine Konferenzstruktur und die Bewohnerdokumentation in ihrer Grundstruktur geregelt. Es gibt wöchentlich eine Bereichsleitersitzung und monatlich für jedes Wohnbereichsteam je zwei Teamsitzungen. Sprechzeiten, Gesprächsmöglichkeiten außerhalb dieser Sprechzeiten, Bewohner-Angehörigen-Nachmittage und die Teilnahme der Angehörigen an der Pflegevisite sind weitere Beispiele für die Kommunikationsorientierung unserer Einrichtung. In der Leitung trifft man sich wöchentlich und die Bezugspflegerinnen halten zu Bewohnerinnen und Angehörigen einen intensiveren Kontakt als es früher bei der Gruppenpflege der Fall war.

Kundenanliegen

Wenn Bewohnerinnen oder Angehörige einmal nicht mit unseren Leistungen zufrieden sein sollten, können sie dies ohne Ängste ansprechen. Wir werden uns um die Zufriedenheit kümmern und die bemängelten Ereignisse abstellen. Das gehört zu unserem Selbstverständnis, denn wir sehen Bewohnerinnen und Angehörige als Kunden. Beschwerden werden schriftlich aufgenommen und bearbeitet. Über das Ergebnis wird gesprochen und die Meinung des Beschwerdeführers eingeholt. Durch diese Sichtweise wollen wir den sich wandelnden Ansprüchen und dem gemeinschaftlichen Miteinander zwischen Bewohnerinnen, Angehörigen und Mitarbeiterinnen Rechnung tragen.

Untersuchungen

Hinsichtlich der Verwirklichung der Verfahren werden weiterhin Audits (Untersuchungen) durchgeführt. In diesen Untersuchungen wird ermittelt, ob die geplanten Arbeitsprozesse auch in der Wirklichkeit stattfinden. So ist sichergestellt, dass unsere Vorstellungen einer kundenorientierten Pflege und Betreuung auch umgesetzt werden.

Umfragen

Neben direkten Gesprächen bieten wir auch regelmäßig anonymisierte Umfragen bei Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeiterinnen an. Die Ergebnisse verbessern die Dienstleistung "Bedürfnisgerechte Pflege und Betreuung in Lebenswelten ohne Ausgrenzung" für die Umfrageteilnehmer und die Einrichtung.

Lenkung der Dokumente

Formulare werden inhaltlich durch die Heimleitende Pflegedienstleitung freigegeben und formal in einer Änderungssammelliste festgehalten. Die Formulare sind schnell zugänglich und werden immer vom Original vervielfältigt. Durch diese Regelung finden die Pflegemitarbeiterinnen immer sofort die gültigen Formulare. Es gibt kein Suchen mehr oder einen falschen Informationsfluss. Die Pflegemitarbeiterinnen können sich somit durch diese „gewonnene“ Zeit mehr den Bewohnerinnen zuwenden.

Qualitätsmanagement-Handbuch

Das Qualitätsmanagement-Handbuch enthält alle diese Regelungen und weitere. Durch diese schriftliche Erfassung der wichtigen Arbeitsprozesse werden Unklarheiten vermieden. In unserer vielschichtigen Arbeitswelt wird es immer schwieriger, sich über alle arbeitsbezogenen Themen umfassend auszutauschen. So ist die Festlegung im Qualitätsmanagement-Handbuch eine Orientierungshilfe, um die Arbeitsverfahren zu verstehen und steuern zu können.